Freedom Fighters (Beendet)

  • Entwickler: IO Interactive
    Publisher: Electronic Arts
    Plattform: PC, Xbox, Gamecube und PlayStation 2
    Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2003
    Genre(s): Actionspiel, Third-Person-Shooter
    Thematik: Fantasy
    Spielmodi: Einzelspieler


    Handlung


    Freedom Fighters spielt in einer fiktiven Geschichte. Dort wurde der
    Zweite Weltkrieg durch die Sowjets mit einem Atombomben-Abwurf auf
    Berlin beendet. Daraufhin begann sich die Sowjetunion unaufhaltsam in
    den Westen zu entwickeln und „heute“ im Jahr 2003 ist es geschehen, dass
    Sowjet-Truppen in die USA eingedrungen sind und nun eine unaufhaltsame
    Welle von Zerstörung durch das Land zieht. Eines der ersten Ziele der
    Sowjets: New York.


    Die Hauptfigur des Spiels ist der ganz normale Klempner Christopher
    Stone, dessen Bruder Troy ihm stets von der beunruhigenden Entwicklung
    und von einer möglichen Invasion erzählt, doch Chris interessiert das
    nicht. Er glaubt an keine Invasion. Aber als Soldaten seinen Bruder
    kidnappen, Hubschrauber in Menschenmengen schießen und Panzer die Stadt
    zerstören, durchlebt er einen extremen Wandel. Er schließt sich dem
    Widerstand an und wird zu einem Freiheitskämpfer, der gemeinsam mit
    anderen widerständischen Bürgern New Yorks versucht eine größere, besser
    ausgebildete und gnadenlose Armee mit Guerilla-Taktiken aus New York zu
    vertreiben. Es entwickelt sich eine Geschichte über Zusammenhalt, Liebe
    und Verrat. Christopher Stone selbst wird zum gefürchtetsten Feind der
    Sowjets, in den Medien bekannt als „Freedom Phantom“ (Freiheitsphantom).



    Kurzfazit:


    Freedom Fighters ist nicht sehr erfolgreich gewesen und nicht sehr bekannt. Den mässigen Erfolg führt der Entwickler selbst auf das Ironisch, Satirisch angesiedelte Szenario zurück. Ein größeren Kommerzielen Erfolg hätte es aber durchaus verdient, das Spiel überzeugt mit einer guten Steuerung, Story und einer KI die sehr überzeugend reagiert und agiert. Das Spiel teilt sich in mehrere Kapitel, die eine feste chronologische Reihenfolge haben und die Story erzählen. Innerhalb der einzelnen Kapitel hat der Spieler recht freie Hand, da die einzelnen Kapitel mehrere Bereiche beinhalten die es zu befreien gilt, dabei ist die direkte Reihenfolge Irrelevant. Jedoch wirken sich die Handlungen in den einzelnen Bereichen auf die jeweils anderen innerhalb des Kapitels aus.


    Was noch erwähnenswert ist, ist die große Taktische auslegung von Freedom Fighters, ist man anfangs noch alleine unterwegs, führt man im laufe der Handlung und durch erledigung von Nebenzielen, bald eine bis zu zwölf Mann starke Befreiungsarmee durch die umkämpften Gebiete. Die Freiheitskämpfer folgen dabei den Befehlen des Spielers und setzten diese Intelligent um, befiehlt man seinen Kameraden z.b. eine Barrikade zu stürmen, rennen diese nicht wie Lemminge drauf los, sondern huschen von Deckung zu Deckung. Genauso wie die eigenen Kameraden sich zu behaupten wissen, agieren auch die Gegner. Deckungen werden ausgenutzt, taktische Plätze für den Kampf gesichert und genutzt. Die Angriffe laufen koordiniert und auch der tatktische Einsatz von Granaten ist immer gut durchdacht.


    Kurzum Freedom Fighters ist ein Taktik Shooter der vieles Richtig gemacht hat und seinen mässigen Erfolg nicht verdient hat. Auf jeden Fall lohnt es sich immer mal wieder dieses Spiel in Angriff zu nehmen.
    Gehabt euch Wohl
    euer Nimael